11:22 18 November 2018
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    A staff member removes the Iranian flag from the stage after a group picture with foreign ministers and representatives of Unites States, Iran etc.

    Entweder mit USA oder mit Iran: Washington will EU-Firmen vor die Wahl stellen

    © AP Photo / Carlos Barria
    Politik
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    Die EU-Unternehmen werden laut US-Außenminister Mike Pompeo wählen müssen, mit wem sie ihre Geschäfte machen wollen: entweder mit den Vereinigten Staaten oder mit dem Iran.

    In einem Interview mit dem TV-Sender Fox News fragte der Moderator Pompeo, ob es dazu kommen könnte, dass einige europäische Firmen ihre Zusammenarbeit mit den USA wegen der Sanktionen, die gegen den Iran verhängt worden seien, einstellen müssten.

    „Den europäischen Unternehmen wird es nicht erlaubt sein, Geschäfte sowohl mit den USA als auch mit dem Iran zu machen", antwortete Pompeo.

    Im Mai 2018 hatte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg aus dem Atom-Deal mit dem Iran angekündigt. Gleichzeitig gab er die Wiederaufnahme der Sanktionen gegen den Iran bekannt, unter anderem auch derer, die gegen diejenigen Drittländer gerichtet sind, die Geschäfte mit dem Iran machen. Der erste Teil dieser Sanktionen wurde am 7. August wieder eingeführt. Wesentlichere Strafmaßnahmen, die die iranischen Öl-Exporte betreffen sollen, sollen ab 5. November verhängt werden.

    Allerdings gibt die US-Regierung den Geschäftsleuten kontroverse Signale. Vor kurzem hatte der Berater des US-Präsidenten, John Bolton geäußert, die USA würden sich bemühen, die iranischen Öl-Exporte ganz auf null zu drücken, allerdings so, dass die US-Verbündeten dadurch nicht beeinträchtigt würden.

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    Tags:
    Strafmaßnahmen, Öllieferungen, Wahl, Geschäfte, Ölexport, Sanktionen, Mike Pompeo, EU, Iran, USA