15:21 28 November 2020
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    US-Präsident Donald Trump zweifelt daran, dass er sich mit dem russischen Amtskollegen Wladimir Putin wie vereinbart am 11. November in Paris wird treffen können. Russland hält an dem Termin weiter fest.

    Das Treffen in der französischen Hauptstadt war Ende Oktober während des Moskau-Besuchs von Trumps Sicherheitsberater John Bolton vereinbart worden.

    Beide Präsidenten sollen bei den Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Waffenstillstands zum Ende des Ersten Weltkriegs in Paris zusammenkommen, vermutlich um über Trumps Ausstieg aus dem seit mehr als 30 Jahren bestehenden bilateralen Abrüstungsvertrag INF zu sprechen.

    „Ich bin mir nicht sicher, dass wir in Paris zusammentreffen werden. Eher nicht“, sagte Trump am Montag.

    Dabei bestätigte er, dass beide Präsidenten wie geplant beim G20-Gipfel Ende November in Argentinien zusammentreffen werden. Auch danach könnte es „viele weitere Treffen“ mit Putin geben.

    Der Kreml hält an dem Termin in Paris weiter fest. Putin und Trump werden in Paris „unbedingt zusammentreffen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag. Er räumte jedoch ein, dass die Begegnung kürzer als geplant sein werde.

    „Die Umstände haben sich etwas verändert“, sagte Peskow.  „Das multilaterale Format der Veranstaltungen zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges macht ein substantielles Treffen beider Präsidenten nicht möglich.“

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    Tags:
    Donald Trump, Wladimir Putin, USA, Russland