08:53 18 November 2018
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    Gebäude des russischen Finanzministeriums

    „Russland kommt zurecht“: Finanzministerium zu US-Sanktionen gegen Staatsschulden

    © Sputnik / Natalia Seliverstova
    Politik
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    Russland wird laut dem russischen Vizefinanzminister Sergej Stortschak durchhalten, sollten die USA Sanktionen gegen die Staatsschulden des Landes verhängen. Dabei werden ihm zufolge das Institut der nationalen Investoren sowie die akkumulierten Reserven behilflich sein.

    „Ich glaube, dass in den Jahren, die seit der intensiven Entwicklung des nationalen Schuldenmarktes vergangen sind, eigene nationale, institutionelle Investoren wie Pensionsfonds und Versicherungsunternehmen bei uns herangewachsen sind, die als aktive Teilnehmer des Schuldenmarktes agieren. Ich denke, wir werden zurechtkommen“, so Stortschak gegenüber Journalisten.  

    Er wies auf die von Russland angehäuften Reserven hin, die helfen würden, Probleme des Haushaltsdefizits zu meistern. Im Finanzministerium gebe es keine Panikstimmungen und sie würden auch nicht erwartet, fuhr der Vizefinanzminister fort.

    „Wir reden seit langem davon, dass der Einsatz von Elementen des verantwortungsvollen Verhaltens der Länder mit Reservewährungen ein Teil der Modernisierung des globalen Verwaltungssystems sei. Derzeit hört mancher dem zu, mancher aber nicht wirklich“, fügte Stortschak hinzu.        

    Die zuletzt von den Europäern abgegebenen Erklärungen würden Hoffnungen erwecken. „Die Europäer sind bereit, Maßnahmen zur Intensivierung der Verrechnungen in den Nationalwährungen, vor allem bei den Börsenwaren, zu ergreifen“, resümierte Russlands Vizefinanzminister.   

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    Tags:
    Staatsschulden, Reserven, Sergej Stortschak, Russland