08:32 29 Februar 2020
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    Der Vorstandschef des russischen Gasgiganten Gazprom, Alexej Miller, und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben unter anderem die Umsetzung des Gasprojekts Nord Stream-2 erörtert. Das teilte das russische Unternehmen am Mittwoch in Moskau mit.

    „Derzeit wird die Gaspipeline im Territorialgewässer Deutschlands und in der ausschließlichen Wirtschaftszone Finnlands verlegt. Die Gesprächspartner verwiesen darauf, dass die Realisierung des Projekts aus der wachsenden Nachfrage nach russischem Gas in Europa resultiert“, hieß es in der Mitteilung. Details des Treffens lagen zunächst nicht vor.

    Am Mittwoch warb Altmaier auf dem deutsch-russischen Rohstoff-Forum in Potsdam für eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland. Beide Seiten seien sich einig, dass man politische Probleme lösen und die wirtschaftlichen Beziehungen entwickeln wolle, sagte Altmaier am Rande des Kongresses vor Journalisten.

    Mehr zum Thema: Ukraine startet „Plan B“ wegen Nord Stream 2 – Energieexperte reagiert: „PR-Gag“

    Das Projekt Nord Stream-2 sieht den Bau von zwei Strängen von der russischen Küste via Ostsee nach Deutschland vor. Die Leitung wird eine Gesamtleistung von 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr haben.

    Die Pipeline verläuft parallel zur Leitung Nord Stream auf dem Grund der Ostsee im Territorialgewässer Russlands, Finnlands, Schwedens, Dänemarks und Deutschlands.

     

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    Tags:
    Nord Stream 2, Diskussion, Treffen, Gazprom, Peter Altmaier, Alexej Miller, Potsdam, Deutschland, Russland