09:45 25 Januar 2020
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    Die Bundeswehr zieht nach dem größten Nato-Manöver seit Ende des Kalten Krieges eine positive Bilanz. Aus deutscher Sicht sei die Übung in Norwegen ausgesprochen gut verlaufen, sagte Brigadegeneral Michael Matz der Deutschen Presse-Agentur zum Ende von „Trident Juncture“.

    So habe zum Beispiel die Verlegung von Truppen und Material reibungslos funktioniert. Als verbesserungsfähig bezeichnete Brigadegeneral Matz dagegen die Abstimmung mit einigen internationalen Partnern, mit denen sehr lange nicht zusammengearbeitet worden war. Zudem könne man bei der Verlegung von Truppen in andere Bündnisstaaten noch schneller werden, sagte der oberste deutsche militärische Repräsentant bei der Übung gegenüber der Agentur.

    Die Bundeswehr hatte für das am Mittwoch zu Ende gegangene Großmanöver mehr als 8.000 Soldaten nach Norwegen verlegt. Damit war Deutschland zweitgrößter Truppensteller nach den USA. Insgesamt nahmen rund 50 000 Soldaten aus den 29 Nato-Staaten sowie den Partnerländern Finnland und Schweden an „Trident Juncture“ teil.

    Ziel des Manövers war es laut dpa, ein Signal der Abschreckung an Russland zu senden und für den sogenannten Bündnisfall zu trainieren. Dieser könnte ausgerufen werden, wenn einer oder mehrere der 29 Mitgliedstaaten von einem Gegner angegriffen würden. In der Folge müssten dann die anderen Alliierten Beistand leisten.

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    Tags:
    Steigerung, Mobilität, General, Manöver Trident Juncture, NATO, Bundeswehr, USA, Norwegen, Deutschland