02:00 30 November 2020
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    Die USA werfen dem Iran vor, Ölschiffe mit abgeschalteten Identifizierungsgeräten auf hohe See zu schicken, um so die amerikanischen Sanktionen zu umgehen. Gleich zwölf iranische Geistertanker, unsichtbar für die Radar- und Satellitenüberwachung, sollen jetzt unterwegs sein.

    Es gebe immer mehr Informationen, dass die iranischen Tankschiffe auf hoher See ihre Transponder abschalten, sagte Brian Hook, Iran-Beauftragter des US-Außenministeriums, am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.

    Qassem Soleimani
    © AP Photo / Office of the Iranian Supreme Leader

    „Aus vertrauenswürdigen Quellen wissen wir, dass bis zu zwölf iranische Schiffe vor kurzem ihre Transponder abgeschaltet haben und so unsichtbar geworden sind.“

    Hook beschuldigte den Iran, mit seiner Taktik die internationale Schifffahrt zu „gefährden“.

    Die USA haben in diesem Jahr den mühsam ausgehandelten Atom-Deal der Weltgemeinschaft mit dem Iran einseitig aufgekündigt und die iranischen Ölexporte — für die Islamische Republik eine wichtige Einnahmequelle — erneut mit Sanktionen belegt.

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    Tags:
    Tanker, Ölexport, Sanktionen, Erdöl, US-Außenministerium, Iran, USA