11:15 16 November 2018
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    Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow (Archiv)

    Moskau sieht von Analyse neuer US-Sanktionen ab – „Haben Wichtigeres zu tun“

    © RIA Novosti . Wladimir Fedorenko
    Politik
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    Die neuen US-Sanktionen gegen Russland sind derart unwirksam, dass Moskau keine Zeit mit ihrer Analyse vergeuden wird. „Wir haben Wichtigeres zu tun“, erklärte der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Donnerstag in Moskau.

    „Russland wird die ökonomische, soziale, touristische und sonstige Sphären der Republik Krim weiter entwickeln. Keinerlei äußere Belastungen oder Attacken auf unseren Kurs werden erfolgreich sein“, fuhr Rjabkow fort.

    Die jüngsten US-Sanktionen seien unbedeutend und machtlos, sie hätten weder Hand noch Fuß. Eine Analyse dieser Sanktionen wäre kontraproduktiv, sagte der Minister.

    Mehr zum Thema: US-Sanktionen: Droht Russland ein Dollar-Verbot?

    Kurt Volker, Krim-Sondergesandter des US-State Departments, hatte am gleichen Tag in Washington verkündet, dass die USA Sanktionen gegen drei natürliche Personen und neun Organisationen Russlands im Zusammenhang mit der Einverleibung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim und der Lage im Donbass eingeführt hatten. Konkrete Namen nannte er aber nicht.

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    Tags:
    Kritik, Sanktionen, Kurt Volker, Sergej Rjabkow, USA, Russland