21:39 06 August 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    3911205
    Abonnieren

    Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl hat ihre für Anfang Dezember geplante Reise nach Russland abgesagt. Dies erklärte am Freitag Österreichs Kanzler Sebastian Kurz.

    Der österreichische Kanzler, Sebastian Kurz, gab heute eine Stellungnahme zur Situation um die angebliche Spionagetätigkeit eines österreichischen Ex-Obersts zugunsten Russlands ab. Demnach hat die Außenministerin Kneissl auf die jüngste aufgetauchte Information reagiert, einen russischen Vertreter ins Ministerium einberufen und ihre Reise nach Russland abgesagt.

    Österreichs Außenministerin Karin Kneissl hatte von 2. bis. 3. Dezember eine Russland-Reise geplant. 

    Derzeit soll die österreichische Justiz feststellen, ob dieser Verdacht bestätigt werde, so Kurz. „Wir werden das weitere Vorgehen mit unseren europäischen Partnern besprechen“, wird Österreichs Kanzler von den Medien zitiert.

    Zuvor hatte die „Kronen Zeitung“ berichtet, dass in Österreich ein Ex-Oberst der österreichischen Streitkräfte festgenommen worden sei, der angeblich etwa 20 Jahre lang für Russland spioniert haben soll.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Kann sich Deutschland gegen neue US-Sanktionen wegen Nord Stream 2 wehren? – Russische Sicht
    „Covidioten“ und „Söder-Festspiele“: ARD-Talk riskiert keine alternative Meinung
    „Kriminelle Ausländer abschieben! Auch in Kriegsgebiete!“ Michael Kuhr knallhart
    Deutsche Umwelthilfe will Nord Stream 2 vor Gericht stoppen
    Tags:
    Reise, Absage, Karin Kneissl, Sebastian Kurz, Österreich, Russland