04:13 24 Januar 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    41473
    Abonnieren

    Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat sich im Staatsfernsehen am Samstag zu den erneuten US-Strafmaßnahmen und deren Einfluss auf die iranische Wirtschaft geäußert.

    Laut Ruhani besteht wegen der Sanktionen Washingtons keine Bedrohung für die Wirtschaft des Irans. Die Strafmaßnahmen hätten keine Auswirkungen, weil die USA schon länger massiv gegen den Iran vorgingen. „Sie hatten nichts Neues, was sie gegen uns einsetzen konnten“, so Ruhani.

    >>> Mehr zum Thema: Iran unter Druck: Wie reagieren die Ölpreise nach den US-Sanktionen? <<<

    „Vom ersten Tag an haben die iranischen Behörden erklärt, dass die Amerikaner den Export iranischen Öls nicht auf null reduzieren können“, so Ruhani weiter. Vor kurzem habe Washington zugegeben, dass dies nicht gelingen werde.

    Russlands Präsident Wladimir Putin und der iranische Präsident Hassan Ruhani
    © Sputnik / Алексей Никольский
    Zuvor war berichtet worden, dass die USA in diesem Jahr den mühsam ausgehandelten Atom-Deal der Weltgemeinschaft mit dem Iran einseitig aufgekündigt und die iranischen Ölexporte — für die Islamische Republik eine wichtige Einnahmequelle — erneut mit Sanktionen belegt hatten. Die erneuten Strafmaßnahmen traten Anfang dieser Woche in Kraft.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Oktober 2000, Fernost: Kampfjet Su-24 blamiert die Navy bis auf den Kiel
    „Was sollen wir mit Litauen?“ – Russlands Außenminister a.D. Iwanow in Berlin
    Polen bildet Sonderstab zum Monitoring von Putins Handeln bei Welt-Holocaust-Forum
    Tags:
    Export, Öl, Wirtschaft, US-Sanktionen, Sanktionen, Hassan Ruhani, Washington, Teheran, Iran, USA