09:26 17 November 2018
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    Der Hafen von Ceuta (Archiv)

    Erstmals seit 2016: Russische Kriegsschiffe laufen in spanischen Hafen Ceuta ein

    © AFP 2018 / Jorge Guerrero
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    Russische Kriegsschiffe sind zum ersten Mal seit Oktober 2016 in den Hafen von Ceuta, der Exklave Spaniens in Nordafrika, eingelaufen. Das schreibt die spanische Zeitung „El Pais“.

    In Ceuta sollen der Lenkwaffenkreuzer „Marschall Ustinow“, das Schleppschiff Sb-406 und der Tanker „Dubna“ dem Blatt zufolge drei Tage verbringen, um die Lebensmittelvorräte aufzufüllen und damit die Besatzungsmitglieder sich erholen können. Insgesamt befinden sich an Bord der drei Schiffe ungefähr 700 Seeleute.

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    Die Hafenbehörde habe den Zwischenstopp begrüßt, weil das eine positive Auswirkung auf die Geschäfte der Stadt haben werde. Demnach liefen russische Schiffe im Zeitraum von 2010 bis 2016 mehr als 60 Mal in den Hafen von Ceuta ein. Die 10.000 Seeleute, die sich an Bord der russischen Schiffe befanden, gaben dabei rund 4,5 Millionen Euro in der Stadt aus.

    Im Oktober 2016 wollte der Schiffsverband mit dem Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ an der Spitze den Hafen Ceuta auf dem Weg ins Mittelmeer anlaufen. Jedoch sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, damals: „Vertreter der spanischen Führung haben mitgeteilt, dass wegen des US- und Nato-Drucks auf sie ein Einlaufen russischer Schiffe in Ceuta unzweckmäßig sei“.

    Darauf hatte Moskau seine Anfrage zurückgezogen, welche es seinen Kriegsschiffen ermöglichen sollte, im Hafen von Ceuta aufgetankt zu werden.

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    Flottenverband, Flotte, Meer, See, Hafen, Schiff, Krieg, Militär, Marschall Ustinow, NATO, Marine, Igor Konaschenkow, Mittelmeer, Syrien, Europäische Union, EU-Länder, EU, Ceuta, Spanien, Russische Föderation, Russland