13:17 14 Dezember 2018
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    Russisches Außenministerium

    Festnahme von russischem Journalisten in USA: Druck auf russische Medien – Außenamt

    © Sputnik / Natalia Seliverstova
    Politik
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    Die Festnahme des russischen Journalisten Alexander Malkewitsch am Freitag am Flughafen von Washington ruft ersthafte Besorgnis hervor. Das folgt aus einer Mitteilung, die am Sonntag auf der offiziellen Seite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.

    Wie es heißt, sei ein mehrstündiges Verhör des Journalisten durch die US-Bundespolizei FBI ein weiterer Beweis dafür, dass Washington die russische Presse unter Druck setze.

    „Das offizielle Washington bemüht sich darum, dass unvoreingenommene Informationen über die Ereignisse in der Welt und in den USA nicht an die breite Öffentlichkeit der USA gelangen“, heißt es.

    Wie aus den Malkewitsch gestellten Fragen zur „russischen Einmischung“ in den US-Wahlkampf, mit der man die Rechtfertigung von Problemen innerhalb des Landes versuche, geschlossen werden könne, steckt laut dem Außenministerium hinter der Festnahme das Streben Washingtons, einen Vorwand für neue antirussische Sanktionen zu erfinden.   

    „Dabei gehört die Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten zum Firmenstill Washingtons.

    Russland rechne unter anderem mit der Folgerung Washingtons, dass eine weitere Zerrüttung der bilateralen Beziehungen zugunsten der US-amerikanischen innenpolitischen Konjunktur unzulässig sei.

    Der erste Vizevorsitzende der Kommission für Entwicklung einer Informationsgemeinschaft, Medien und Massenkommunikation bei der russischen Öffentlichen Kammer, Alexander Malkewitsch, war am Freitag am Flughafen von Washington festgehalten worden.

    Wie russische Medien am Sonntag berichteten, habe Malkewitsch bereits die USA verlassen und halte sich zurzeit in Paris auf. 

     

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    Journalist, Festnahme, Außenministerium, FBI, Alexander Malkewitsch, USA, Frankreich, Russland