09:36 11 Dezember 2018
SNA Radio
    Trump bei den Veranstaltungen in Paris anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkriegs

    Warum Trump in Paris Poroschenko nicht die Hand geschüttelt hat

    © Sputnik / Irina Kalaschnikowa
    Politik
    Zum Kurzlink
    604575

    US-Präsident Donald Trump hat bei den Veranstaltungen in Paris anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkriegs den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko beim Händeschütteln ignoriert. Der Chef des Ausschusses für Informationspolitik im russischen Föderationsrat Alexej Puschkow weiß warum.

    Poroschenko habe bei der Gedenkfeier in Paris „Trump mit den Augen verschlungen“, meint der russische Politiker. Doch der Chef des Weißen Hauses halte die Ukraine für einen „abhängigen, schwachen und lästigen Staat“, deren Anführer ihn „vor der Toilette auflauern“ würden, um ihm „in die Augen zu gucken“. 

    „Ein überflüssiger Handschlag“, schrieb Puschkow via Twitter. 

    ​Zuvor hatte das Nachrichtenportal „Global News“ ein Video von Trump veröffentlicht. Darin ist zu sehen, wie der Staatschef der Vereinigten Staaten vor der feierlichen Gedenkzeremonie in Paris Emmanuel Macron, Angela Merkel und die daneben stehenden Gäste begrüßt. Der sich in der zweiten Reihe befindende Poroschenko guckt Trump aufmerksam an – doch der scheint ihn gar nicht zu bemerken.

    Nach dem fehlenden Handschlag zogen Internet-Nutzer Poroschenko durch den Kakao. Ihnen zufolge ist der ukrainische Staatschef „auf dem Abstellgleis der Geschichte geblieben“. „Guckte mit Welpenaugen – und mir einen Knochen, und mir“, schreibt ZopowSergei.

    Eine andere Web-Nutzerin meint, dass der US-Präsident „den Bettler“ nicht begrüßen wollte. 

    „Trump antwortete auf die Frage, warum er Poroschenko die Hand nicht gegeben habe, dass das Ferkel Petro in diesem Team noch nicht ausgebildet sei“, meinte ein anderer User.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Respekt, Handschlag, Treffen, Donald Trump, Emmanuel Macron, Petro Poroschenko, Wladimir Putin, Paris, Deutschland, USA, Frankreich, Russland, Ukraine