18:11 12 August 2020
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    Die NATO-Verbündeten schenken dem funkelektronischen Kampf erhöhte Aufmerksamkeit und haben ihre Möglichkeiten in dieser Sphäre verstärkt. Das sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag zu Pannen im Navigationssystem GPS beim NATO-Manöver in Norwegen, ohne aber auf Details einzugehen.

    Auf einer Konferenz in Berlin wurde er gebeten, Stellung zu Medienberichten zu nehmen, wonach hinter den GPS-Pannen bei der NATO-Übung „Trident Juncture“ Russland gestanden haben soll. „Es gab solche Meldungen aus Norwegen. Aber ich kann genauere Informationen nicht preisgeben“, antwortete Stoltenberg.

    „Wir sehen, dass funkelektronische und Cybermittel immer öfter bei diversen Operationen angewandt werden. Wir betrachten diese Fragen mit allem Ernst, um auf den funkelektronischen Kampf zu reagieren und unsere Möglichkeiten dabei zu vervollkommnen.“ Die Allianz sei in der Lage, derartige Herausforderungen und Bedrohungen zu bannen, darunter auch im Zuge militärischer Operationen, sagte der NATO-Chef.

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    An dem Manöver „Trident Juncture“ nahmen vom 25. Oktober bis 7. November rund 50.000 Militärs aus 30 Ländern teil. Am 9. November teilte der finnische Sender YLE mit, dass finnische Navigationsdienste über die instabile Arbeit des GPS-Systems am 6. und 7. November im Norden des Landes informiert hatten. YLE brachte diese Benachrichtigung mit einer in Norwegen früher verbreiteten Warnung in Verbindung. „Offizielle Persönlichkeiten in Norwegen hatten vermutet, dass hinter den GPS-Störungen Russland steht“, hieß es.

     

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    Tags:
    Störungen, Vorwürfe, Stellungnahme, GPS-Navigationssystem, Manöver Trident Juncture, NATO, Jens Stoltenberg, Norwegen, Schweden, Berlin