02:45 12 Dezember 2018
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    Folgen des Raketenangriffs nahe israelischer Siedlung Kfar Aza

    Israel glaubt, mit russischen Raketen beschossen worden zu sein

    © AFP 2018 / Menahem Kahana
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    Israelische Militärs gehen davon aus, dass palästinensische Kämpfer im Zuge des jüngsten intensiven Raketenbeschusses Panzerabwehrsysteme aus russischer Produktion eingesetzt haben. Dies sagte der Vertreter des israelischen Armee-Pressedienstes Jonatan Konrikus gegenüber Sputnik.

    Nach ersten Ermittlungsangaben war am Montag an der Grenze zum Gazastreifen ein Bus mit einer Kornet-Panzerabwehrlenkrakete getroffen worden. Ein israelischer Soldat sei dabei verletzt worden.

    Mit dem Angriff auf den Bus begann die seit vier Jahren schwerste militärische Auseinandersetzung zwischen Palästina und Israel: Binnen 24 Stunden schossen Palästinenser 460 Raketen auf den Süden Israels ab. Die Israelis bombardierten daraufhin 160 Ziele im Gazastreifen.

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    Auf die Frage, wie die Kornets in die Hände von palästinensischen Kämpfern gelangen konnte, sagte der Sprecher, die Hamas gebe viel Geld, das sie für humanitäre Zwecke von ausländischen Organisationen erhalte, zum Kauf von modernen Waffen aus. „Sie schmuggeln Waffen aus vielen Teilen der Welt“, so Konrikus. Wahrscheinlich sei der Iran der größte Lieferant von illegalen Waffen an die Hamas.

    Die 9K135 Kornet wurde Mitte der 1980er-Jahre zum Einsatz gegen Kampfpanzer wie Leopard 2 und M1 Abrams konzipiert.

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    Tags:
    Raketenbeschuss, Rakete, Kornet, Israel, Palästina, Russland