02:56 11 Dezember 2018
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    Nato-Manöver Trident Juncture 2018 in Norwegen

    Norwegen beschuldigt Russland, GPS-System bei NATO-Manöver gestört zu haben

    © Foto: U.S. Marine Corps/ Cpl. David Delgadillo
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    Das norwegische Verteidigungsministerium hat die GPS-Pannen bei der NATO-Übung „Trident Juncture“ im Norden des Landes mit dem „Vorgehen der russischen Truppen in der Arktis“ in Zusammenhang gebracht. Das teilte die Agentur AP unter Verweis auf eine Erklärung der Behörde am Dienstag mit.

    „Wir sind benachrichtigt worden, dass die Störungen vom 16. Oktober bis 7. November von den russischen Truppen auf der Kola-Halbinsel in der Arktis generiert wurden“, so das Verteidigungsministerium. 

    Wie es weiter heißt, hätten die Störungen zu keinen Zwischenfällen geführt.

    Am Montag hatte der finnische Premier Juha Sipilä erklärt, dass das GPS-System absichtlich gestört worden sei, und die Vermutung geäußert, dass hinter den GPS-Störungen  Russland stehen könnte.

    Der Sprecher des russischen Staatschefs, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hatte hingegen erklärt, es gebe die Tendenz, Russland aller Todsünden zu  beschuldigen, ohne dabei Beweise vorzulegen. 

    Am 9. November teilte der finnische Sender YLE mit, dass finnische Navigationsdienste über die instabile Arbeit des GPS-Systems am 6. und 7. November im Norden des Landes informiert hätten. YLE brachte diese Benachrichtigung mit einer in Norwegen früher verbreiteten Warnung in Verbindung.

    Auf der Nato-Website heißt es, „Trident Juncture“ vom 25. Oktober bis 7. November in Norwegen sei die größte Übung der Allianz seit dem Ende des Kalten Krieges gewesen. 50.000 Soldaten, 250 Flugzeuge, 65 Schiffe und 10.000 Stück Kampftechnik aus 31 Nato-Ländern und deren Partnern Schweden und Finnland seien dabei eingesetzt worden.

     

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    Tags:
    GPS, Nato-Übung Trident Juncture, TV-Sender Yle, AP, NATO, Juha Sipilä, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Kola-Halbinsel, Norwegen, Arktis, Russland