19:09 01 Juni 2020
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    Helsinki behandelt zurzeit mit Moskau über diplomatische Kanäle die GPS-Pannen beim Nato-Manöver „Trident Juncture“. Das folgt aus einer Mitteilung des finnischen Außenministeriums am Donnerstag.

    „Die Behörden ermitteln in dieser Frage weiter. Diese Frage wird mit Russland über diplomatische Kanäle erörtert. Finnland ist der Meinung, dass solche Aktivitäten beispielsweise nicht den Flugverkehr stören dürfen“, heißt es.

    Wie das Ministerium weiter mitteilte, stufe Finnland die Schlussfolgerungen Norwegens über GPS-Störungen als vertrauensvoll ein.   

    Unter anderem hat das Ministerium seinen Angaben zufolge dem Auswärtigen Ausschuss des finnischen Parlaments einen entsprechenden Bericht vorgelegt. 

    Am Montag hatte der finnische Premier Juha Sipilä erklärt, dass das GPS-System absichtlich gestört worden sei, und die Vermutung geäußert, dass hinter den GPS-Störungen Russland stehen könnte.

    Der Sprecher des russischen Staatschefs Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hatte hingegen erklärt, es gebe die Tendenz, Russland aller Todsünden zu  beschuldigen, ohne dabei Beweise vorzulegen.

    Am 9. November teilte der finnische Sender YLE mit, dass finnische Navigationsdienste über die instabile Arbeit des GPS-Systems am 6. und 7. November im Norden des Landes informiert hätten. YLE brachte diese Benachrichtigung mit einer in Norwegen früher verbreiteten Warnung in Verbindung.

    Auf der Nato-Website heißt es, „Trident Juncture“ vom 25. Oktober bis 7. November in Norwegen sei die größte Übung der Allianz seit dem Ende des Kalten Krieges gewesen. 50.000 Soldaten, 250 Flugzeuge, 65 Schiffe und 10.000 Stück Kampftechnik aus 31 Nato-Ländern und deren Partnern Schweden und Finnland seien dabei eingesetzt worden.

     

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    Tags:
    GPS-Pannen, Nato-Übung Trident Juncture, Außenministerium, TV-Sender Yle, Juha Sipilä, Dmitri Peskow, Norwegen, Finnland, Russland