18:33 25 Februar 2020
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    Der italienische Innenminister und Vize-Premier, Matteo Salvini, hat Österreich wegen der Forderung, ein Defizitverfahren gegen Italien in die Wege zu leiten, einer scharfen Kritik unterzogen.

    Matteo Salvini hat Österreich wegen dieser Forderung scharf kritisiert. „Ich kümmere mich nicht um den Haushalt anderer Länder. Man soll uns arbeiten und einen Haushaltsplan umsetzen lassen, der das Recht auf Arbeit in den Vordergrund stellt“, sagte Salvini nach Medienangaben.

    Salvini führte aus, dass „jeder vor der eigenen Haustür kehren soll“. Dabei wandte er sich an „Österreicher, Niederländer, Franzosen und Luxemburger ohne Unterschiede zwischen Nationalisten, Europa-Freunden oder Populisten“.

    Salvini brachte die Ansicht zum Ausdruck, dass Italien eine Regierung habe, die sich um die Italiener kümmere. Daher sollten die anderen „sich um ihren eigenen Kram kümmern“.

    Luigi Di Maio, der zweite italienische Vizepremierminister, hatte Österreich kürzlich ebenso einer Kritik unterzogen. Ihm zufolge verlangen Österreich und die Niederlande einen Budgetplan, der von den Italienern „Blut und Tränen“ fordere. Und das soll genau das Gegenteil davon sein, was die Italiener bei den Parlamentswahlen verlangt hätten, meinte Di Maio.

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    Tags:
    kehren, Kram, Budgetplan, Kritik, Innenministerium Italiens, Luigi Di Maio, Matteo Salvini, Europa, Niederlande, Italien, Österreich