03:17 11 Dezember 2018
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    US-Fallschirmjäger bei der Übung (Archivbild)

    USA ziehen Militärs aus Afrika zur „Abwehr Russlands und Chinas“ ab

    © Foto: U.S. Marine Corps/ Sgt. Kassie L. McDole
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    Die USA werden einen Teil ihres Kontingents in Afrika abziehen, um einer Bedrohung vonseiten Russlands und Chinas besser entgegenzuwirken, berichtet BBC News an Freitag.

    In den nächsten Jahren würden nach Pentagon-Angaben rund 700 Soldaten der Anti-Terror-Einheiten aus Afrika an andere Orte verlegt.

    „Wir werden unsere Ressourcen im Kampf gegen den Terrorismus und unser Kontingent in Afrika umverteilen, um die Konkurrenzpositionen in der Welt zu erhalten“, erklärte Pentagon-Sprecherin Candice Tresch.

    Zugleich wird darauf hingewiesen, dass sich die Aktivitäten der USA im Kampf gegen den Terror in solchen Ländern wie Somalia oder Dschibuti nicht ändern werden. Dem Pentagon zufolge werden die Umdislozierungen im Laufe von drei Jahren vorgenommen. Militärs würden aus einigen Ländern abgezogen, darunter aus Kenia, Kamerun und Mali, hieß es.

    Laut BBC News sind derzeit rund 7.200 US-Militärs in Ländern Afrikas stationiert.

    Die Entscheidung resultiert daraus, dass Moskau und Peking in der von Präsident Donald Trump präsentierten neuen Strategie der nationalen Sicherheit als die größten Bedrohungen eingestuft wurden.

    Die Strategie wurde im Dezember 2017 publik gemacht. Zu den größten Bedrohungen für Amerika zählte Trump „Schurkenstaaten, Revisionisten und internationale Terrornetzwerke“. Im Juli wurde mitgeteilt, dass mehr als ein Drittel der Amerikaner Russland als einen Feind der USA betrachtet.

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    Tags:
    Kriegsgefahr, Truppenbewegungen, Pentagon, Afrika, USA, Russland, China