03:05 12 August 2020
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    CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer will die Regelungen für die doppelte Staatsbürgerschaft kippen, falls sie neue Parteivorsitzende wird.

    „Das Konzept Doppelpass kann nur funktionieren, wenn es nicht dazu dient, Integration zu verhindern“, sagte Kramp-Karrenbauer in einem Interview für den „Spiegel“. Ihr zufolge schürt aber der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Loyalitätskonflikte der hier lebenden Deutschtürken, um seine Politik im eigenen Land durchzusetzen.

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    Wenn das so laufe, dann habe der Doppelpass seinen Sinn und Zweck verfehlt und dann müsse man auch darüber reden, wie man dieses System beende, fügte Kramp-Karrenbauer hinzu. Sie setzt auf das Modell eines sogenannten Generationenschnitts, wonach zwar die Kinder von Einwanderern den Doppelpass erhielten, den Enkeln würde er jedoch nicht gewährt.

    Dieses Modell könnte eine Grundlage für kommende Koalitionsverhandlungen sein, so die CDU-Generalsekretärin.

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    Bereits 2016 hatte ein CDU-Parteitag in Essen beschlossen, die doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte allerdings erklärt, sie fühle sich an den Beschluss nicht gebunden.

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    Tags:
    Pass, Doppelte Staatsbürgerschaft, CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, Deutschland