20:20 16 Dezember 2018
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    AfD-Chef Jörg Meuthen (Archiv)

    AfD-Chef Meuthen gesteht Fehler in Spendenaffäre ein – Medien

    © AFP 2018 / Tobias SCHWARZ
    Politik
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    AfD-Chef Jörg Meuthen hat in der Spendenaffäre seiner Partei Fehler eingeräumt. Wie er sagte, war das Geld „ein paar Wochen zu spät“ zurückgezahlt worden, berichtet ZDF am Sonntag.

    Im Gespräch mit ZDF hat Meuthen Fehler zugegeben, sich aber weiter verteidigt. Die Auslandsspenden seien zwar in der Tat verboten, seine Partei aber habe die fraglichen Gelder zurückgezahlt.

    „Wir haben das ein paar Wochen zu spät getan“, zitiert das Portal Meuthen. Dies sei nun das Einzige, was man der AfD zum Vorwurf machen könne.

    Der Vorgang werde nun intern geprüft und „vollumfänglich“ aufgeklärt. Alice Weidel, die zuvor in Medien wegen der Spendenaffäre scharf kritisiert worden war, nahm ihren Parteichef in Schutz. Sie habe im Bundesvorstand glaubhaft erklärt, von den Vorgängen erst spät erfahren zu haben.

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    Meuthen findet die Berichterstattung über den Vorfall übertrieben. Die AfD habe keine schwarzen Kassen unterhalten, wie einst die CDU. Man solle die „Kirche im Dorf lassen“.

    Zuvor war berichtet worden, dass die Staatsanwaltschaft in der Affäre um eine Großspende für den Bundestagswahlkampf von Weidel wegen Verstoßes gegen das Parteiengesetz ermitteln wollte. Die Behörde sei wegen der Medienberichterstattung zur Parteispende und wegen einer Strafanzeige verpflichtet, den Vorwürfen nachzugehen. Der AfD-Bundesvorstand veröffentlichte am Freitag eine Erklärung, dass er bei der Vize-Parteivorsitzenden „keinerlei Verschulden“ sehe.

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    Tags:
    Spende, Affäre, AfD, Jörg Meuthen, Deutschland