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    Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat Moskau vorgeworfen, auf die Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 zu warten, um danach die Ukraine anzugreifen. Der Kreml bezeichnete die Erklärung als „verfehlt“ und Versuch einer Politisierung des Projekts.

    Morawiecki hatte vor einigen Tagen bei seinem Auftritt auf einer Konferenz in Hamburg erklärt, dass es zu einer „Eskalation der Aggression seitens Russlands gegenüber der Ukraine“ kommen könnte, sobald das ukrainische Gastransportsystem „keine so wichtige Rolle“ für Russland mehr spielen werde. 

    Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ist Nord Stream 2 wirtschaftlich begründet und nicht nur für den Lieferanten attraktiv, sondern auch für die Kunden in Europa und in erster Linie für Deutschland. Dabei betonte er, dass die Alternative – Flüssiggas aus den USA – deutlich kostspieliger sein würde. 

    „Solche Unterstellungen gehören zu Politisierungsversuchen des Projekts“, sagte Peskow. „Wir vernehmen direkte Androhungen bezüglich dieses Projektes aus den Vereinigten Staaten. Das ist nichts anderes, als unlauterer Wettbewerb und ein Versuch, Europäer zum Kauf von teurem  US-Gas zu zwingen, was für sie unvorteilhaft ist“. 

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    Tags:
    unlauterer Wettbewerb, Unterstellungen, Bauende, Angriff, Vorwürfe, Aggression, LNG, Flüssiggas, Nord Stream 2, Dmitri Peskow, Mateusz Morawiecki, USA, Polen, Ukraine, Deutschland, Europa, Russland