08:47 14 Dezember 2018
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    Kiew (Archivbild)

    Ukrainischer Schriftsteller: Was Kiews „große Affäre“ zur Folge hat

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    Politik
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    Der ukrainische Schriftsteller Wassili Schkljar, Mitglied der rechtsnationalistischen Partei „Ukrop“ (Ukrainische Union der Patrioten), hat Kiews Politik als eine große Affäre bezeichnet, die das ukrainische Volk zum Leben in Kälte und Hunger verdammt hat.

    Die Versuche der Ukraine, die Forderungen des Internationalen Währungsfonds IWF zu erfüllen, hatten ihm zufolge für die einfachen Bürger nur übermäßigte Gebühren zur Folge. 

    „Unsere aktuellen Führer haben uns fünf Jahre lang nach Europa geführt und endlich in die Antarktis gebracht, wo Städte ausfrieren“, sagte Schkljar bei einem Auftritt bei einer Vorwahl seiner Partei. 

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    Die „Schock-Therapie“ und zahlreiche Experimente mit dem ukrainischen Volk habe es in einen „moralwidrigen Zustand“ versetzt, beklagt der Schriftsteller. 

    Am 19. Oktober hat Kiew die Gaspreise um 23,5 Prozent erhöht, um damit den IWF-Forderungen gerecht zu werden. Der neue Preis liegt somit bei rund 305 US-Dollar je 1.000 Kubikmeter Gas. Laut der Regierung hat der IWF eine Preissteigerung um 60 Prozent gefordert, doch es sei gelungen, ein Kompromiss auszuhandeln.

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    Tags:
    Abhängigkeit, Kälte, Geld, Forderungen, Kredite, Gaspreise, Ukrop-Partei, Internationaler Währungsfonds (IWF), Ukraine