17:06 04 August 2020
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    Die an der Grenze zu Mexiko stationierten US-Soldaten sollen bei Zwischenfällen mit Migranten aus Zentralamerika Waffen einsetzen dürfen. Das bestätigte laut dem Online-Magazin „Politico“ Pentagon-Chef James Mattis.

    Ihm zufolge könnten Beamte von Zoll und Grenzschutz Soldaten zur Verstärkung anfordern, sollten Flüchtlinge gewaltsam einen Grenzübertritt versuchen. Die Soldaten seien jetzt aber nicht bewaffnet.

    Es würden vermutlich Angehörige der Militärpolizei sein, die mit Schutzschilden und Schlagstöcken ausgestattet seien, sagte Mattis. „Keine Schusswaffen“.

    Wie Mattis präzisierte, sei jedoch für den Beginn irgendwelcher gewaltsamer Handlungen durch die Militärs eine entsprechende Anfrage des Innenministers erforderlich.

    Früher hieß es, dass die US-Soldaten an der Grenze zu Mexiko auf Flüchtlinge schießen könnten, sollten diese Steine werfen.

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die Asylgewährung für illegale Migranten drastisch eingeschränkt. Die Verweigerung des Rechts auf einen Asylantrag für illegale Migranten sei zeitweilig und betreffe jene Ausländer, die die südliche US-Grenze zu Mexiko gesetzwidrig überschreiten würden.

    Zuvor hatte das US-Verteidigungsministerium seine Bereitschaft erklärt, bis zu 7.000 Militärangehörige an der Grenze zwischen den USA und Mexiko zu stationieren. Trump verkündete, bis zu 15.000 Soldaten an die Grenze zu schicken, wo sich bereits 2.100 Mitglieder der Nationalgarde der Vereinigten Staaten befinden.

    Die Maßnahmen werden getroffen, weil eine Karawane mit Tausenden Menschen aus zentralamerikanischen Ländern sich den USA über das Territorium von Mexiko nähert. Weitere zwei Migrantengruppen bewegen sich aus Salvador in Richtung USA.

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    Schlagstöcke, Soldaten, Politico, James Mattis, Donald Trump, Salvador, Mexiko, USA