16:41 10 Dezember 2018
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow in Nordkorea

    Lawrow beklagt „paranoide Fixiertheit“ der USA auf Sanktionen

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    Politik
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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat in einem Interview den paranoiden Charakter der US-Sanktionen beklagt.

    Das Verhältnis zwischen Moskau und Washington bleibt laut Lawrow „die Geisel der Zänkerei in der US-amerikanischen politischen Elite“, deren Vertreter sich nicht zu schade seien, die „russische Karte“ für ihre Zwecke auszuspielen.

    „Über die sich ständig erweiternden Einschränkungen in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Russland will ich nicht einmal sprechen. Die Fixiertheit der USA auf Sanktionen hat einen paranoiden Charakter angenommen“, sagte Lawrow.

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    Zuvor hatte der russische Chefdiplomat betont, dass es Russland gelingen werde, den durch die Strafmaßnahmen entstandenen Schaden zu minimisieren. „Sanktionen hin oder her, das ist ein anderes Thema, wir werden auf jeden Fall Möglichkeiten finden, um den Schaden zu minimisieren und nach einiger Zeit nicht mehr davon abhängig zu sein, womit man uns zu erpressen versucht.“

    Das Außenministerium in Moskau hatte zuvor berechnet, wie oft die USA seit 2011 antirussische Sanktionen verhängt hatten. Insgesamt war es laut der Behörde 62 Mal. Russland sei aber mit Ultimaten nicht einzuschüchtern, betonte Amtssprecherin Maria Sacharowa.

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    Tags:
    Paranoia, Sanktionen, Sergej Lawrow, USA, Russland