16:34 10 Dezember 2018
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    Russische Kosaken fordern von Trump „gestohlenes Geld“ zurück

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    Die regionale Gesellschaftsorganisation „Kosakentum Russlands“ hat an US-Präsident Donald Trump die Bitte gerichtet, das bei russischen Menschen „gestohlene“ Geld zurückzugeben. Die im südwestsibirischen Kurgan ansässige Organisation plant, einen entsprechenden Brief an das US-Generalkonsulat in Jekaterinburg zu übergeben.

    „Wir haben uns mit den Mitarbeitern des Konsulats darüber verständigt. Ein Vertreter der Abteilung Kultur wird uns treffen“, sagte der Oberataman der Organisation, Valeri Popow, gegenüber Sputnik.

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    Der vom Oberataman unterschriebene Brief wurde auf seiner Seite im sozialen Netzwerk „VKontakte“ veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem: „In Ihren Russland-feindlichen Aussagen richten Sie und Ihre Massenmedien einen Höllensabbat an (…). Indem Sie gegen Diebe – russische Oligarchen und Beamte – kämpfen, (…) kämpfen Sie konkret gegen sie und nicht gegen das Volk.“

    Popow schlägt vor, das Geld der Oligarchen und Beamten auf deren Konten, die gesperrt sind, an diejenigen zu überweisen, „denen dieses Geld gestohlen wurde“. „Ich schicke Ihnen die Nummer des Verrechnungskontos, zwei bis fünf Milliarden Dollar würden uns – den Russen und den Kosaken – für die erste Zeit reichen“, so Popow. Er fügte hinzu, dass dieses Geld für „die nationale Wiedergeburt“ notwendig sei.

    Der Oberataman erläuterte, dass es in Russland elf Filialen dieser Kosaken-Organisation gibt, die insgesamt 10.000 Mitglieder vereinen.

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    Brief, Bitte, Kosaken, Geld, Sputnik, Donald Trump, USA, Russland