14:59 17 Dezember 2018
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    Blick auf Russlands Außenministerium, Moskau

    Vorfall bei Kertsch ist durchdachte Provokation Kiews – Moskau

    © Sputnik / Maxim Blinow
    Politik
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    Eskalation bei Kertsch (53)
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    Der Vorfall in der Region der Straße von Kertsch mit dem Versuch der ukrainischen Schiffe, illegal das Asowsche Meer zu passieren, ist eine durchdachte Provokation der Kiewer Behörden. Dies erklärte Russlands Vizeaußenminister Grigori Karassin gegenüber Sputnik.

    „Es liegt nahe, dass diese Provokation nach Zeit, Ort und Form durchdacht ist“, so Karassin.

    Ferner fügte er hinzu: „Leider haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet, dass das Asowsche Meer von Kiew und dem Westen als Region ausgewählt wurde, wo die provokative Aktivität der Ukraine zu schnellen und für einen internationalen Skandal notwendigen Ergebnissen führen kann.“

    Karassin verwies unter anderem darauf, dass Russland eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen habe, wo das provokative Vorgehen Kiews behandelt werden soll.

    Drei ukrainische Schiffe, darunter zwei Patrouillenboote und ein Schlepper, verletzten am  25.11.2018 die Grenze  zu Russland
    © Foto : © Pressedienst des Grenzschutzamtes des FSB für die Rebublik Krim
    Die Lage rund um die Halbinsel Krim und die Straße von Kertsch ist am Sonntag eskaliert. Das Grenzschutzamt des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hatte mitgeteilt, dass drei Schiffe der ukrainischen Marine die Staatsgrenze Russlands überquert hätten. Die ukrainischen Schiffe hätten sich in Richtung der Straße von Kertsch bewegt, und seien den legitimen Forderungen der russischen Behörden nicht nachgekommen. Später erklärte der russische Geheimdienst FSB, dass drei Schiffe der ukrainischen Marine, die die Seegrenze der Russischen Föderation verletzt haben, festgesetzt worden seien.

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    Themen:
    Eskalation bei Kertsch (53)
    Tags:
    Provokation, Skandal, Grigori Karassin, Straße von Kertsch, Westen, Russland, Ukraine