21:02 16 Dezember 2018
SNA Radio
    der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman (Archiv)

    Fall Khashoggi: Human Rights Watch zeigt saudischen Kronprinzen an

    © AFP 2018 / GIUSEPPE CACACE
    Politik
    Zum Kurzlink
    8650

    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die Festnahme des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman beim kommenden G20-Gipfel in Buenos Aires gefordert. Eine entsprechende Anzeige ist beim Bundesgericht der argentinischen Hauptstadt eingegangen.

    Bin Salman werden eine Mitschuld an der Folterung und Tötung des saudischen Journalisten Jamal Kashoggi sowie Kriegsverbrechen im Jemen-Konflikt vorgeworfen. Medienberichten zufolge lässt der zuständige Richter, Ariel Lijo, nun von der Staatsanwaltschaft prüfen, ob die Ermordung des Journalisten in Buenos Aires geahndet werden kann.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Trotz Mord an Chaschukdschi: Trump verspricht Riad „zuverlässige“ Partnerschaft<<<

    Human Rihts Watch beruft sich mit seiner Anzeige auf das sogenannte Universalitätsprinzip, wonach unabhängig von der Staatsbürgerschaft der Opfer und der Täter sowie des Tatortes Folter und Kriegsverbrechen von der Justiz verfolgt werden können. Argentinien hat dieses Prinzip anerkannt.

    Vom 30. November bis zum 1. Dezember treffen sich in Buenos Aires Vertreter der mächtigsten Industrie- und Schwellenländer. Saudi-Arabien wird durch Kronprinz Mohammed bin Salman vertreten.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Mordfall Chaschukdschi: Angebliche Zitate aus Folter-Aufnahmen veröffentlicht<<<

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Festnahme, Journalist, Mord, Human Rights Watch (HRW), Dschamal Chaschukdschi, Türkei, Saudi-Arabien