16:34 15 Dezember 2018
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    Eskalation vor der Krim: Trump stellt wichtige Frage

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    Politik
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    Eskalation bei Kertsch (53)
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    Nach dem jüngsten Vorfall am Asowschen Meer hat US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit der Zeitung „The New York Post“ danach gefragt, ob Kiew die russische Seite über die Pläne der ukrainischen Kriegsschiffe im Voraus informiert hätte, die Straße von Kertsch zu passieren.

    „Es gab die Frage, ob eine Warnung gegeben wurde. Haben sie (die ukrainischen Schiffe – Anm. d. Red.) sie (Russland – Anm. d. Red.) benachrichtigt, dass sie passieren werden? Da sie ein System hatten, nehme ich an“, fragte Trump.

    Nach seinen eigenen Worten gefällt ihm das Geschehen nicht. Dies hätte nicht passieren müssen.

    Zudem kündigte US-Präsident Trump an, er könnte die geplante Zusammenkunft mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin im Rahmen des G20-Gipfels am Freitag und Samstag in Buenos Aires wegen des jüngsten Zwischenfalls in der Straße von Kertsch canceln.

    Er erwarte von seinem nationalen Sicherheitsteam einen „vollständigen Bericht" zu dem Vorfall, so Trump: „Das wird entscheidend sein“, betonte er. „Vielleicht werde ich das Treffen nicht haben“, fügte er hinzu.

    Am Sonntag war berichtet worden, dass die Schiffe der ukrainischen Marine, „Berdjansk“, „Nikipol“ und „Jany Kapu“, am 25. November Russlands Staatsgrenze illegal überquert und dadurch gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen hatten. Die ukrainischen Schiffe fuhren in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer ein, führten dort stundenlang gefährliche Manöver aus und widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache.

    Für den zwangsweisen Stopp der ukrainischen Schiffe kam es zu einem Waffeneinsatz. Schließlich wurden die drei Boote 50 Kilometer südwestlich der Krim-Brücke festgesetzt, wo Schiffe die Straße von Kertsch üblicherweise passieren. Laut einer Mitteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB wurden dabei drei ukrainische Matrosen leicht verletzt. Diese seien jedoch medizinisch behandelt worden und ihr Leben schwebe nicht in Gefahr, hieß es.

    Russland leitete angesichts des Zwischenfalls ein Strafverfahren ein und unterbreitete den Vorschlag, die Situation am Asowschen Meer in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu besprechen. Dieses Angebot wurde jedoch mit einer Mehrheit der abgegebenen Stimmen blockiert.

     

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    Tags:
    Warnung, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), G20, UN-Sicherheitsrat, The New York Post, Donald Trump, Straße von Kertsch, Ukraine, Russland, USA