08:49 17 Dezember 2018
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    Hackerangriffe: Deutschland verdächtigt russischen Geheimdienst

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    Deutsche Nachrichtendienste verdächtigen Hacker, die angeblich mit dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB in Verbindung stehen, der Cyberangriffe auf politische Institutionen Deutschlands. Dies berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag.

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz (der Inlandsnachrichtendienst der Bundesrepublik, BfV – Anm. d. Red.) soll erklärt haben, dass es eine Hackergruppe, bekannt als Snake (dt. die Schlange), für die Angriffe auf das deutsche Regierungsnetz verantwortlich macht. Es handle sich um die Cyberangriffe auf das deutsche Regierungsnetzwerk Anfang 2018, berichtet Bloomberg.

    Dabei seien die Netzwerke von Bundesbehörden, militärischen Einrichtungen sowie Botschaften Deutschlands Ziele der Hacker gewesen. Zuletzt sei eine Attacke am 14. November registriert worden. Es werde vermutet, dass für diese auch Snake verantwortlich sei. 

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz sei der Meinung, dass Snake mit russischen Geheimdiensten verbunden sein könnte. Die letzten Angriffe seien auf wissenschaftliche Einrichtungen sowie Forschungsstellen abgezielt gewesen.

    Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte im Oktober erklärt, die Bundesregierung sei "fast sicher", dass die Hauptverwaltung des Generalstabes der Streitkräfte der Russischen Föderation (GRU) an den Cyberangriffen auf die Einrichtungen der westlichen Länder beteiligt war.

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    Cyberangriffe, Geheimdienste, GRU, Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), Horst Seehofer