05:20 30 März 2020
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    Vor Kurzem hatten Medien von einem rechtsradikalen Kinderlager in der Ukraine berichtet. Dort werden Jugendliche ausgebildet, damit sie in Zukunft gegen Separatisten und „Besatzer aus Moskau“ kämpfen können. Die Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE für die Ukraine hat sich zu den Berichten geäußert.

    Obwohl die Beobachtermission die Lage sehr genau verfolge, habe sie keine Ermittlungsfunktion, sagte OSZE-Generalsekretär Thomas Greminger gegenüber Sputnik. Wenn es Anzeichen dafür gebe, dass es sich um illegale Aktivität handle, müsse von den ukrainischen Behörden eine Ermittlung durchgeführt werden.

    Vor zwei Wochen hatte AP von einem Ausbildungslager im Westen der Ukraine berichtet, das „von einer ukrainischen radikalen Nationalistengruppe“ eingerichtet worden sei. Es soll zwei Zielen dienen: Kinder zum Kampf gegen Russen und deren Sympathisanten ausbilden und die nationalistische Ideologie verbreiten.

    Der Vertreter des Hohen Kommissars der Uno für Menschenrechte, Rawina Schamdasani, hatte zuvor erklärt, die UN-Beobachtungsmission in der Ukraine wisse bereits von radikalen Kinderlagern in dem Land. Man werde Schritte „zur Bestätigung dieser Informationen“ unternehmen.

     

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    Tags:
    Separatisten, Lager, Kinder, Special Monitoring Mission (SMM), OSZE, Ukraine