09:37 17 Dezember 2018
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    Übung der U.S. Navy (Archivbild)Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa bei der Eröffnung der Krim-Brücke

    Moskau: US-Navy würde bewaffnetes Schiff komplett zerstören

    © Foto: U.S. Navy/ Mass Communication Specialist 2nd Class Jeffry Willadsen © Sputnik / Alexey Malhawko
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    Was hätte die US-Marine getan, wenn sich ein fremdes Kriegsschiff einem amerikanischen Kreuzer genähert hätte? Diese Frage hat die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gestellt. Für sie ist die Antwort eindeutig: Von dem ausländischen Schiff wären nicht einmal Holzsplitter zurückgeblieben.

    „Hätte irgendein, also gut, ein Kriegsschiff, oder sogar ein Beiboot mit Menschen an Bord, die Pistolen und nicht einmal die Schiffssysteme in der Hand gehabt hätten, sich irgendeinem amerikanischen Kreuzer genähert und eben mit diesen Pistolen zu drohen begonnen, wäre es  schon längst nicht mehr da. Dort hätten nicht einmal Holzsplitter mehr auf dem Wasser gedriftet“, sagte Sacharowa in der Sendung „Zentrales Fernsehen“ des TV-Senders NTW am Samstag.  

    „Ich habe eine Frage und zwar, warum war es nötig, diese Schiffe loszuschicken? Und warum konnten sie nicht genauso durchfahren, wie sie es im September machten. Und warum konnten sie nicht die Rufzeichen beantworten, wieso passierte all das unter aufgedeckten Geschützen? Warum? Kein einziger westlicher Politiker hat vor, diese Frage zu beantworten“, fügte sie hinzu.   

    Zuvor war berichtet worden, dass die Schiffe der ukrainischen Marine „Berdjansk“, „Nikipol“ und „Jany Kapu“ am 25. November Russlands Staatsgrenze überquert und dadurch gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen hatten. Die ukrainischen Schiffe fuhren in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer ein, führten dort stundenlang gefährliche Manöver aus und widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache.

    Die Schiffe samt 22 Matrosen und zwei Mitarbeitern des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes (SBU) wurden festgenommen. Drei von ihnen waren verletzt, sie wurden hospitalisiert und werden medizinisch versorgt. Ihr Leben ist außer Gefahr.  

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    Kriegsschiff, Maria Sacharowa, Straße von Kertsch, Russland, Ukraine