09:44 14 Dezember 2018
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    Staatskarossen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Buenos Aires

    Berlin lüftet Details von Gespräch Merkel-Putin in Buenos Aires

    © Sputnik / Wladimir Astapkowitsch
    Politik
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ihre Sorge über die Eskalation zwischen Russland und der Ukraine geäußert. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach dem ausführlichen Treffen am Samstag am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires mit.

    Deutschen Medienberichten zufolge sagte der Sprecher, die Kanzlerin sei für die Freiheit des Schiffsverkehrs durch die Meerenge von Kertsch ins Asowsche Meer eingetreten. Auslöser der Krise war die Festsetzung ukrainischer Schiffe und Seeleute durch Russland vor der Meerenge von Kertsch.

    Außer über den Ukraine-Konflikt sprachen Merkel und Putin auch über die Lage im Bürgerkriegsland Syrien. Seibert zufolge bekräftigten die beiden die Vereinbarungen des Vierergipfels von Istanbul mit Merkel, Putin, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Ende Oktober. Auch seien sie sich einig gewesen, dass an deren Umsetzung auf dem Weg hin zu einem politischen Prozess weiter zu arbeiten sei, sagte Seibert.

    Merkel war nach einer technischen Panne ihres Regierungsflugzeugs mit rund zwölf Stunden Verspätung zum G20-Gipfel in Argentinien eingetroffen. Sie landete am Freitagabend in Buenos Aires an Bord eines Linienflugs der spanischen Fluggesellschaft Iberia. Die Kanzlerin wird von Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz begleitet.

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    Tags:
    Verhandlungen, Bundeskanzlerin, Treffen, Frühstück, G20, Olaf Scholz, Emmanuel Macron, Recep Tayyip Erdogan, Angela Merkel, Wladimir Putin, Syrien, Ukraine, Buenos Aires, Türkei, Frankreich, Argentinien, Deutschland, Russland