10:50 01 Oktober 2020
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    In Berlin versteht man laut dem Vorsitzenden des Ausschusses für Informationspolitik beim Föderationsrat (Oberhaus des russischen Parlaments), Alexej Puschkow, dass ein solches „Partnerchen“ wie die Ukraine „‚spielend‘ ins Kloster bringen kann“.

    Er meint damit, dass Kiew die Nato dazu aufruft, die Militärpräsenz im Schwarzen Meer zu stärken, neue antirussische Sanktionen zu verhängen und Nord Stream 2 zu stoppen.

    „(…) Poroschenko hört nicht auf: Jetzt ruft er Deutschland dazu auf, die Militärpräsenz im Schwarzen Meer zu verstärken, neue Sanktionen zu verhängen und Nord Stream 2 zu stoppen. Ein ideales Rezept für einen Militärkonflikt mit Russland. In Berlin weiß man keinen Rat mehr: Ein solches ‚Bündnispartnerchen‘ wird spielend ins Kloster bringen“, schrieb Puschkow auf seinem Twitter.

    Der Senator machte zudem auf die jüngsten Erklärungen des deutschen Ex-Außenministers Sigmar Gabriel aufmerksam, der Berlin dazu aufgerufen hat, der Ukraine nicht zu erlauben, das Land in einen Krieg gegen Russland zu verwickeln, sowie auf die Anmerkung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber den ukrainischen Behörden, dass es nötig sei, sich vernünftiger zu verhalten.

    „Doch Kiew kann sich nicht vernünftiger verhalten, es kann sich nur aggressiver verhalten. Und in Berlin ist man sich wieder im Klaren geworden, wodurch die Aufnahme der Ukraine in die Nato gefährlich werden kann. Eine nützliche Offenbarung“, schloss Puschkow.

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    Tags:
    Nord Stream 2, Rezept, Militärpräsenz, Sanktionen, Ausschuss für Informationspolitik im Föderationsrat Russlands, Föderationsrat, NATO, Alexej Puschkow, Petro Poroschenko, Schwarzes Meer, Europa, Deutschland, Russland, Ukraine