17:47 15 Dezember 2018
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    US-Aufklärungsdrohne RQ-4 Global Hawk (Symbolbild)

    US-Flugzeuge wieder bei Spionage im Schwarzen Meer enttarnt

    © AP Photo / Erik Hildebrandt
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    US-Spionageflugzeuge haben sich am 2. und 3. Dezember laut dem Navigationsbeobachtungsdienst PlaneRadar wieder der russischen Grenze angenähert. Es müssen bereits ungefähr elf derartige Flüge seit acht Tagen gewesen sein.

    Zuerst soll das strategische unbemannte Luftfahrzeug der US-Luftwaffe vom Typ Teledyne RQ-4A Global Hawk gegen Mittag des 2. Dezember einen stundenlangen Aufklärungsflug über der Straße von Kertsch sowie der russisch-ukrainischen Grenze im Norden der Halbinsel unternommen haben. Dann hätte sich ihm das U-Boot-Jagdflugzeug P-8A Poseidon der US-Marine angeschlossen, das bereits die südliche Küste der Krim beobachtete und 34 Kilometer von der Novorossiysk-Küste entfernt zu entdecken war. Abflugsort der Global Hawk war der Militärflugplatz Sigonella auf Sizilien.

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    Wie PlaneRadar weiter berichtet, sind am Montag des 3. Dezember zwei weitere elektronische Aufklärungsflugzeuge vom Typ Boeing RC-135V und Lockheed ЕР-3Е vom Militärflugpunkt auf Kreta in Richtung Schwarzes Meer geflogen. Der russischen Zeitung „Rossijskaja Gazeta“ zufolge waren ähnliche US-Aufklärungsflüge bisher über die Ukraine geflogen. Aber diesmal brachen die Maschinen direkt zum Schwarzen Meer auf.

    Seit dem 25. November haben US-Flugzeuge ungefähr elf Aufklärungsflüge vorgenommen.

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    Tags:
    Krim-Brücke, Luftfahrzeug, Spionageflugzeug, Konflikt, Poseidon, Drohne Global Hawk, Anonymous, Krim, USA, Russland