12:53 14 Dezember 2018
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    Was in der Nacht geschah: Druck auf Russland, SPD auf Allzeittief, Bush aufgebahrt

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    Politik
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    +++ Druck auf Russland wegen INF-Vertrag +++ SPD fällt zurück auf Allzeit-Tief +++ Bushs Leichnam im Kapitol aufgebahrt +++ Neue Proteste der Gelben Westen geplant +++ Raumfahrer zur ISS geflogen

    Nato will Druck auf Russland erhöhen

    Im Streit um den INF-Vertrag über den Verzicht auf atomare Mittelstreckenraketen erhöht die Nato offenbar den Druck auf Russland. Nach Informationen der dpa wollen die Außenminister der Nato-Mitgliedstaaten heute bei ihrem Treffen in Brüssel erstmals ohne Einschränkungen festhalten, dass Russland den Vertrag durch seine neuentwickelten Marschflugkörper verletzt. Moskau bestreitet einen Vertragsverstoß und wirft Washington vor, sich nicht an das Abkommen zu halten.

    SPD fällt zurück auf Allzeit-Tief

    Die SPD ist in einer Umfrage für die „Bild“-Zeitung zurück auf ihr Allzeit-Tief von 13,5 Prozent gefallen. Damit verlor sie im Insa-Meinungstrend 0,5 Prozentpunkte gegenüber der Umfrage aus der Vorwoche. Die Grünen verloren mit nun 18 Prozent Zustimmung einen Prozentpunkt. Die FDP mit 9,5 und die Linke mit 11 Prozent gewannen jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Die Union kommt auf 27,5 Prozent, die AfD auf 16. Wären am Sonntag Bundestagswahlen, würde die große Koalition mit 47 Prozent keine Mehrheit erreichen.

    Bushs Leichnam im Kapitol in Washington aufgebahrt

    Mit einer Zeremonie im US-Kapitol haben Abgeordnete des Senats und des Repräsentantenhauses des verstorbenen früheren US-Präsidenten George H. W. Bush gedacht. Bushs Leichnam wurde im Kapitol aufgebahrt. Der 41. Präsident der USA hatte von 1989 bis 1993 regiert. Bis Mittwoch können Bürger Abschied nehmen.

    Neue Proteste der Gelben Westen geplant

    Nach den Krawallen in Paris mit einem geschätzten Millionenschaden wollen Staatschef Emmanuel Macron und die Mitte-Regierung die schwere Krise eindämmen. Premierminister Édouard Philippe plant laut französischen Medien ein neues Maßnahmenpaket, um der „Gelbe Westen“-Bewegung entgegenzukommen. Allerdings riefen die „Gelben Westen“ zu neuen Protesten an diesem Samstag auf.

    Raumfahrer zur ISS geflogen

    Rund zwei Monate nach dem dramatischen Fehlstart einer russischen Sojus-Rakete ist erstmals wieder eine Crew zur Internationalen Raumstation ISS geflogen. Die Rakete mit dem Russen Oleg Kononenko, der US-Astronautin Anne McClain und dem Kanadier David Saint-Jacques an Bord startete planmäßig vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur. Rund sechs Stunden später kamen die Raumfahrer auf der ISS an und sollen nun rund sechs Monate im All bleiben.

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