08:13 14 Dezember 2018
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    NATO-General Jens Stoltenberg in Serbien (Archiv)

    Nato will ihre Militärpräsenz im Schwarzen Meer beibehalten

    © AP Photo / Darko Vojinovic
    Politik
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    Die Nato-Länder haben laut dem Allianzchef Jens Stoltenberg auf einem Ministertreffen in Brüssel ihre Absicht bekräftigt, die Präsenz im Schwarzen Meer beizubehalten.

    „Die Nato hat ihre Präsenz im Schwarzen Meer bereits verstärkt. Bei einem Treffen mit den Alliierten wurde heute ein klares Signal gesetzt, dass es weitere praktische Unterstützung für die Ukraine geben soll und die Präsenz in der Schwarzmeerregion fortbestehen soll“, so Stoltenberg.

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    Die Nato verfolge die Entwicklungen im Schwarzen Meer, fügte er hinzu.

    Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wurden 50 Kilometer abseits der gewöhnlichen Durchfahrt-Route der Krim-Brücke und nur 20 Kilometer von der russischen Küste entfernt gestoppt.

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    Der Nato-Generalsekretär betonte in Bezug auf die Festnahme ukrainischer Marinesoldaten: „Wir fordern Russland erneut dazu auf, die ukrainischen Schiffe unverzüglich freizusetzen, die Matrosen freizulassen und die Freiheit der Schifffahrt im Asowschen Meer zu gewährleisten”.

    Wie ein Nato-Vertreter gegenüber Sputnik am Dienstag erklärte, unterstützen die Allianzmitglieder die Ukraine bei der Modernisierung ihrer Marine und finanzieren ihre Vorhaben aus Nato-Trustfonds. Die Ukraine habe in den letzten Jahren beeindruckende Fortschritte mit Unterstützung der Nato verzeichnet.

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    Tags:
    Militärpräsenz, NATO, Jens Stoltenberg, Schwarzes Meer, Russland, Ukraine