14:37 20 Oktober 2020
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    Die AfD im schleswig-holsteinischen Landtag hat die Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein aus der Fraktion ausgeschlossen. Sayn-Wittgenstein bestätigte das beim Verlassen der Fraktionssitzung am Dienstag.

    „Ich bin ausgeschlossen worden“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

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    Zur Begründung der Fraktionsentscheidung hieß es, es habe Kontakt zwischen der 64-Jährigen und dem vom Verfassungsschutz Thüringen als rechtsextremistisch eingestuften „Verein Gedächtnisstätte“ gegeben. Dieser steht auf der Unvereinbarkeitsliste für AfD-Mitgliedschaften.

    Fraktionschef Jörg Nobis zufolge hatte Sayn-Wittgenstein früher erklärt, sie sei seit Jahren Mitglied bei dem Verein. Die Politikerin bestritt dies und betonte, sie sei nicht Mitglied des Vereins und sei es auch nicht gewesen. Sie gab allerdings an, für den Verein im Jahr 2014 geworben zu haben.

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    Laut einer Landtagssprecherin ist noch nicht geklärt, ob Sayn-Wittgenstein den Vorsitz des Petitionsausschusses des Landtags behalten kann.

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    Ausschluss, Verein, AfD, Schleswig-Holstein, Deutschland