10:28 10 Dezember 2018
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    Was in der Nacht geschah: Russland weist Vorwürfe zurück, Abschiebeflug gelandet

    © Sputnik / Konstantin Tschalabow
    Politik
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    +++ Russland weist Nato-Vorwürfe zurück +++ US-Senatoren beschuldigen saudischen Kronprinzen im Fall Khashoggi +++ Anklage gegen Deutsche wegen Panama Papers +++ Abschiebeflug aus Deutschland gelandet +++ Schweres Beben vor Neukaledonien – Tsunamiwarnung +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Russland weist Nato-Vorwürfe zurück

    Das russische Außenministerium hat die Vorwürfe der Nato-Staaten zurückgewiesen, mit neuen Marschflugkörpern gegen einen der wichtigsten Abrüstungsverträge verstoßen zu haben. Russland hält sich strikt an die Bestimmungen des Abkommens, und das sei der amerikanischen Seite auch bekannt, sagte eine Ministeriumssprecherin. Die Nato hatte Russland kurz zuvor erstmals geschlossen vorgeworfen, mit neuen Marschflugkörpern den INF-Vertrag verletzt zu haben.

    US-Senatoren beschuldigen saudischen Kronprinzen im Fall Khashoggi

    US-Senatoren haben sich nach einem CIA-Briefing überzeugt gezeigt, dass der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman an der Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi beteiligt war. Die beiden Republikaner Bob Corker – der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Senat – und Lindsey Graham stellten sich in Washington gegen den republikanischen Präsidenten Donald Trump.

    Anklage gegen Deutsche wegen Panama Papers

    Die US-Justiz hat im Zusammenhang mit den „Panama Papers“ Anklage gegen vier Männer erhoben, unter ihnen zwei Deutsche. Ihnen wird unter anderem Steuerbetrug und Geldwäsche vorgeworfen, teilte das US-Justizministerium mit. Ein Deutscher ist demnach am Montag in London festgenommen worden, der andere bereits Mitte November in Paris. Ihnen drohen mehrjährige Haftstrafen.

    Abschiebeflug aus Deutschland gelandet

    In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. 14 abgeschobene Afghanen sollen an Bord gewesen sein. Bei den bisherigen 18 Abschiebungen hatten Bund und Länder 425 Männer nach Afghanistan zurückgebracht. Die Abschiebungen sind umstritten, weil sich in Afghanistan der Krieg mit den radikalislamischen Taliban und der Terrormiliz IS* ausweitet.

    Schweres Beben vor Neukaledonien – Tsunamiwarnung

    Nahe der südpazifischen Inselgruppe Neukaledonien hat sich ein schweres Beben ereignet. Die US-Erdbebenwarte bezifferte die Stärke mit 7,5, der US-Wetterdienst mit 7,6. Der Wetterdienst gab eine Tsunamiwarnung für Neukaledonien und den nördlich gelegenen Inselstaat Vanuatu heraus. Das östlich von Australien im Pazifik gelegene Neukaledonien gehört zu Frankreich.

    * Islamischer Staat, auch IS, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

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