08:13 17 Dezember 2018
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    IWF-Chefin Christine Lagarde (Archiv)

    IWF-Chefin warnt London vor „düsterem Szenario“ nach Brexit

    © AP Photo / Firdia Lisnawati
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    Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde hat bei einem Auftritt in der Library of Congress in Washington, D. C. über mögliche Szenarien für die Entwicklung der britischen Wirtschaft nach dem Brexit gesprochen. Das Video von Lagardes Rede veröffentlichte die LoC in sozialen Netzwerken.

    Laut Lagarde analysierte der IWF die wirtschaftliche Entwicklung Großbritanniens und skizzierte drei Szenarien für den Brexit. Darunter war ein Basisszenario, die „Grundlinie“, die den allgemeinen Erwartungen entspreche. Ein anderes Szenario bezeichnete Lagarde als „düster“. Der IWF sieht ihr zufolge nun Merkmale dieses Szenarios in Großbritannien.

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    Großbritanniens Premierministerin Theresa May (Archiv)
    © AP Photo / Matt Dunham
    „Das war eine sehr klare Einschätzung davon, was die Folgen eines No-Deal-Brexit sein würden“, erläuterte die IWF-Chefin ihre Worte über das „düstere Szenario“.

    Mitte Oktober hatten die EU und Großbritannien ein etwa 600-seitiges Abkommen über die Brexit-Bedingungen vereinbart. Zurzeit wird es sowohl innerhalb der EU als auch in Großbritannien abgestimmt.

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    Am 29. März 2019 soll Großbritannien aus der EU aussteigen. Sollte das Brexit-Abkommen bis zu diesem Zeitpunkt nicht verabschiedet werden, wird Großbritannien mit einem „harten“ Brexit konfrontiert werden, der ernsthafte negative Auswirkungen sowohl für Großbritannien als auch für die EU nach sich ziehen kann.

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    Tags:
    Entwicklung, Absprache, Abkommen, Harter Brexit, Brexit, Wirtschaft, Brexit, Internationaler Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, Europäische Union, Europa, EU-Länder, EU, Großbritannien, USA