06:31 20 September 2020
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    Die Pressesprecherin des russischen Außenamts, Maria Sacharowa, hat die jüngsten Bedrohungen eines US-Beamten gegenüber Russland scharf kritisiert und mit der Rhetorik eines „verrückten Arztes“ verglichen.

    Zuvor hatte ein ungenannter Beamter des US-Außenministeriums und angeblicher Mitvorsitzender der Partnerschaftskommission US-Ukraine Russland mit „Konsequenzen und Schmerzen“ gedroht, falls Moskau die nach dem Kertsch-Vorfall festgenommenen ukrainischen Seeleute nicht freilässt.

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    „Alle Aussagen dieser Art, und es kommen viele davon aus Washington, sind der Rhetorik eines verrückten Arztes ähnlich. So etwa ein böser Chirurg: Konsequenzen, Schmerzen. Aktionen, die nicht auf die Verbesserung sondern auf die Verschlechterung abzielen“, sagte Sacharowa beim Pressebriefing.

    Dem fügte sie hinzu, sie würde das Vorgehen Washingtons als ein „Drehbuch für einen Horrorfilm“ bezeichnen.

    Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wollten ins Asowsche Meer fahren, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war. Die Schiffe mit abgeschalteten Transpondern drangen unerlaubt in das russische Territorialgebiet ein und reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite, dass sie die Staatsgrenze verletzt hätten.

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    Moskau bezeichnete dies als einen Verstoß gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sowie gegen bilaterale Vereinbarungen zwischen den beiden Ländern.

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    Tags:
    Russisches Außenministerium, US-Außenministerium, Maria Sacharowa, Straße von Kertsch, USA, Russland, Ukraine