02:07 16 Dezember 2018
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    Migranten in EU (Archiv)

    Umstrittener UN-Migrationspakt: Nun rückt auch Bulgarien ab

    © AP Photo / Thanassis Stavrakis
    Politik
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    Die Regierung in Sofia teilte am Mittwoch mit, dass Bulgarien neben anderen ost- und südosteuropäischen Staaten den UN-Migrationspakt nun auch ablehnt. Der Grund dafür ist demnach die Tatsache, dass dadurch die Interessen des Landes und seiner Bürger am besten geschützt werden.

    EU-Staaten wie Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Österreich haben sich von dem in der Uno ausgehandelten Pakt für Migration bereits distanziert. Nun rückt auch Bulgarien vom UN-Migrationspakt ab. Die Regierung in Sofia teilte am Mittwoch mit, die Interessen des Landes und seiner Bürger könnten am besten dadurch geschützt werden, dem Pakt nicht beizutreten.

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    Der Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration war im Juli 2018 von allen 193 UN-Mitgliedern außer den USA abgestimmt worden. Das rechtlich nicht bindende Dokument zielt darauf ab, die negativen Faktoren der Migrationsprozesse zu minimieren, die Migranten zu schützen und zu integrieren sowie ihnen Zugangswege für eine geregelte Migration zu bieten.

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    Der Vertrag soll bei einer Konferenz unterzeichnet werden, die am 10. und 11. Dezember in der marokkanischen Stadt Marrakesch stattfindet.
    Zuvor war berichtet worden, dass sich der Bundestag am 29. November mehrheitlich hinter den UN-Migrationspakt gestellt hatte.

     

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    Tags:
    UN-Migrationspakt, Migranten, Uno, EU, Sofia, Slowakei, Ungarn, Tschechien, Polen, Österreich, Bulgarien, Deutschland