16:10 10 Dezember 2018
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    Epic Fail: Georgische Beamtinnen bewerben zufällig russische Mayonnaise

    © Sputnik / Grigory Sysoev
    Politik
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    Drei Beamtinnen aus Georgien haben fälschlicherweise Werbung für die russische Mayonnaise „Sloboda“ gemacht und damit für einen Eklat gesorgt. Anschließend gaben die Frauen an, sie seien davon ausgegangen, dass es sich um ein Produkt aus der Ukraine handle. Darüber berichtet das georgische Portal „Netgazeti.ge“.

    Wie die Leiterin der Pressestelle des georgischen Verteidigungsministeriums, Nino Tolordawa, erklärte, habe sie vorher keine Ahnung davon gehabt, dass sie an einem Werbefotoshooting teilnehmen würde. Dabei hätte sie gedacht, „Sloboda“ sei eine ukrainische Marke. Sie kaufe nie Waren aus Russland, fügte Tolordawa hinzu.

    Ähnlich hätten sich auch die Pressesprecherinnen der georgischer Präsidialverwaltung und des Steuerdienstes geäußert.

    Zur gleichen Zeit bestritt die Chefredakteurin der Zeitschrift „City“, die die Werbung veröffentlichte, Eka Choperia, die Worte von Tolordawa. Ihr zufolge wussten die Pressesprecherinnen sehr wohl Bescheid, dass es um ein Werbefotoshooting ging.

    Nach dem Scheitern der georgischen Aggression gegen Südossetien im August 2008 und der Anerkennung der Unabhängigkeit der Republiken Südossetien und Abchasien durch Russland im September 2008 hatte Tiflis die diplomatischen Beziehungen mit Russland abgebrochen. Seit März 2009 arbeiten Interessensektionen von Georgien und Russland in den Schweizerischen Vertretungen in Moskau und Tiflis.

    Die russische Führung hatte wiederholt erklärt, dass die Anerkennung der Unabhängigkeit der beiden ehemaligen georgischen Autonomien die bestehenden Gegebenheiten widerspiegle und keiner Revision unterliege.

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    Tags:
    Werbung, Südossetien, Abchasien, Georgien, Russland