03:04 24 Januar 2020
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    Der erste Vize-Leiter des Departements für Küstenschutz beim russischen Inlandsgeheimdienst FSB, Vizeadmiral Alexej Wolski, hat bei einem Pressegespräch in der Nachrichtenagentur „Rossiya Segodnya“ erläutert, welches Hauptziel die Ukraine mit ihren provokativen Ausfällen im Asowschen Meer verfolgte.

    „Es gibt keinen Zweifel daran, dass der Bau und die Inbetriebnahme der Brücke über die Straße von Kertsch das Hauptziel der provokativen Ausfälle der Ukraine waren“, sagte der Vizeadmiral.

    Zudem erinnerte er daran, dass Kiew regelmäßig auf verschiedenen Ebenen Erklärungen abgegeben habe, dass die Krim-Brücke vernichtet werden sollte.    

    Der FSB-Grenzschutzdienst sei wegen der Provokationen seitens der Ukraine gezwungen gewesen, die Zahl seiner Schiffe bei der Meerenge Kertsch-Jenikale (in der Straße von Kertsch — Anm. d. Red.)  zu erhöhen, so Wolski.

    Wie der FSB-Vertreter ferner sagte, hätten die russischen Grenzer vom 1. April bis 1. Dezember eher die über die Straße von Kertsch in russische Häfen fahrenden Schiffe als jene prüfen müssen, die ukrainische Häfen angelaufen haben.

    Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wollten ins Asowsche Meer fahren, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war.

    Die Schiffe mit abgeschalteten Transpondern drangen unerlaubt in das russische Hoheitsgebiet ein und reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite, dass sie die Staatsgrenze verletzt hätten.

    Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Vorfall als geplante Provokation, die Petro Poroschenko genutzt hätte, um in der Ukraine im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen das Kriegsrecht zu verhängen.

     

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    Tags:
    Ziel, Provokationen, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Alexej Wolski, Petro Poroschenko, Wladimir Putin, Meerenge Kertsch-Jenikale, Straße von Kertsch, Asowsches Meer, Russland, Ukraine