08:13 02 April 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    233487
    Abonnieren

    Der russische Auslandsgeheimdienst SWR arbeitet laut seinem Chef Sergej Naryschkin weiter ohne Beeinträchtigung. Weder die Skripal-Affäre in Großbritannien noch die Diplomatenausweisung aus Tschechien und der Slowakei haben ihm etwas angetan.

    Sergej Naryschkin, Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, ist am Samstag der Behauptung der britischen Premierministerin Theresa May entgegengetreten, dass die „Ausweisung russischer Geheimdienstler“ in der Skripal-Affäre die Aufklärungsmöglichkeiten Russlands für Jahre wesentlich geschwächt habe.

    „Glaubt diesen Märchen nicht. Alles ist gut. Das Volk Russlands kann ruhig sein“, sagte Naryschkin am Samstag in einem Gespräch mit Sputnik.

    Auch der tschechische Geheimdienst, der im April die Ausweisung von drei russischen Diplomaten bewirkt hat, liege mit seiner Einschätzung, in Tschechien sei damit ein russischer Agentenring zerschlagen worden, falsch.

    Der SWR-Chef bedauerte die vor kurzem erfolgte gegenseitige Diplomaten-Ausweisung aus Russland und der Slowakei.

    „Wir bedauern zwar, dass das Diplomatenkorps geschrumpft ist. Das schadet den beiden Seiten, denn Russland antwortete identisch“, sagte Naryschkin. Dennoch gebe es zwischen Russland und westlichen Staaten auf Geheimdienstebene weiter einen Informationsaustausch in Sachen Terrorismusbekämpfung.

    „Und es scheint mir, dass wir da nichts voreinander verbergen. Denn das ist ein Übel, gegen das gemeinsam gekämpft werden muss.“

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Defender 2020: Bundesregierung kommentiert und AfD kontert – Exklusiv
    Corona-Verstoß per Anweisung – Skandal in Hamburger Klinik? – Exklusiv
    Experten warnen vor „Apokalypse“ auf Ölmarkt schon im April
    Russisches Flugzeug mit medizinischer Ausrüstung auf dem Weg in die USA – Video
    Tags:
    Tschechien, Großbritannien, Russland