20:30 16 Dezember 2018
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    Der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR Sergei Naryschkin

    Geheimdienst appelliert an Russen: „Glaubt den Märchen“ aus dem Westen nicht

    © Sputnik / Grigorij Syssojew
    Politik
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    Der russische Auslandsgeheimdienst SWR arbeitet laut seinem Chef Sergej Naryschkin weiter ohne Beeinträchtigung. Weder die Skripal-Affäre in Großbritannien noch die Diplomatenausweisung aus Tschechien und der Slowakei haben ihm etwas angetan.

    Sergej Naryschkin, Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, ist am Samstag der Behauptung der britischen Premierministerin Theresa May entgegengetreten, dass die „Ausweisung russischer Geheimdienstler“ in der Skripal-Affäre die Aufklärungsmöglichkeiten Russlands für Jahre wesentlich geschwächt habe.

    „Glaubt diesen Märchen nicht. Alles ist gut. Das Volk Russlands kann ruhig sein“, sagte Naryschkin am Samstag in einem Gespräch mit Sputnik.

    Auch der tschechische Geheimdienst, der im April die Ausweisung von drei russischen Diplomaten bewirkt hat, liege mit seiner Einschätzung, in Tschechien sei damit ein russischer Agentenring zerschlagen worden, falsch.

    Der SWR-Chef bedauerte die vor kurzem erfolgte gegenseitige Diplomaten-Ausweisung aus Russland und der Slowakei.

    „Wir bedauern zwar, dass das Diplomatenkorps geschrumpft ist. Das schadet den beiden Seiten, denn Russland antwortete identisch“, sagte Naryschkin. Dennoch gebe es zwischen Russland und westlichen Staaten auf Geheimdienstebene weiter einen Informationsaustausch in Sachen Terrorismusbekämpfung.

    „Und es scheint mir, dass wir da nichts voreinander verbergen. Denn das ist ein Übel, gegen das gemeinsam gekämpft werden muss.“

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    Tags:
    Tschechien, Großbritannien, Russland