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    Der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergej Naryschkin

    Russischer Geheimdienstchef erzählt über Diplomaten-Evakuierung aus Kriegen

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    Der russische Auslandsgeheimdienst SWR beschäftigt sich nicht nur mit Aufklärung, sondern sorgt auch dafür, dass russische Botschaftsmitarbeiter aus Kriegsgebieten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. SWR-Direktor Sergej Naryschkin erzählt erstmals öffentlich über eine Spezialeinheit des Nachrichtendienstes und ihre Einsätze.

    Beim SWR funktioniere ein Zentrum für Sondereinsätze, das für die Sicherheit der russischen Einrichtungen und Bürger im Ausland sorge, teilte Sergej Naryschkin am Sonntag mit.

    Die Mitarbeiter des Zentrums für Sondereinsätze des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR) hätten die Evakuierung der Mitarbeiter aus den russischen Botschaften in Libyen, dem Irak und Jemen gewährleistet, so Naryschkin im Gespräch mit dem russischen TV-Sender Rossija 1.

    „Leider ist die Welt sehr unruhig geworden, und unsere russischen Auslandsinstitutionen – Botschaften, Konsulate, Handelsvertretungen – werden großen Gefahren ausgesetzt“, betonte der Direktor von SWR.

    „Erinnern Sie sich? Das war in Libyen, im Irak, ganz kürzlich in Jemen, als wir gezwungen waren, den Personalbestand  unserer Botschaften zu evakuieren. Und dies wurde gerade auf die Schultern dieser operativen Kampfabteilung aufgebürdet“, ergänzte Naryschkin.

    2010 wurden die Mitarbeiter der diplomatischen Vertretungen Russlands aus Libyen und Jemen wegen der Verschärfung der Lage in diesen Ländern evakuiert. Anfang April 2003 wurde während einer Militäroperation der USA und der verbündeten Länder gegen den Irak ein Teil der Mitarbeiter der russischen Botschaft im Irak evakuiert.

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    Tags:
    Botschaften, Mitarbeiter, Evakuierung, Zentrum für Sondereinsätze, TV-Sender Rossija 1, Russlands Auslandsgeheimdienst SWR, Sergej Naryschkin, Jemen, Libyen, Irak, USA, Russland