21:07 26 März 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Bahn-Streik legt Deutschland lahm, Waffenhandel wächst

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    Politik
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    +++ Bahn-Streik legt Deutschland lahm +++ Waffenhandel wächst weiter +++ Trumps Stabschef wird nicht Nachfolger von Kelly +++ Neuseeland entschuldigt sich für Tod von Rucksacktouristin +++ Polizei schreitet mit Großaufgebot bei Clan-Hochzeit ein

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Bahn-Streik legt Deutschland lahm

    In ganz Deutschland fährt kein einziger Fernzug mehr. Auch Regionalzüge und S-Bahnen sind betroffen. Um 05.00 Uhr legten die Beschäftigten bei der Bahn ihre Arbeit nieder. Der Streik soll bis 09:00 Uhr andauern. Es werde während des gesamten Tages aber zu massiven Einschränkungen im Fernverkehr kommen, sagte ein Bahn-Sprecher. Er empfahl Reisenden dringend, ihre Fahrten auf den Dienstag zu verschieben.

    Waffenhandel wächst weiter

    Der weltweite Waffenhandel ist 2017 zum dritten Mal in Folge gewachsen. Das teilte das schwedische Friedensforschungsinstitut Sipri in der Nacht in Stockholm mit. Nach seinen Angaben erreichten die Geschäfte der 100 größten Anbieter von Rüstungsgütern und Militärdienstleistungen im vergangenen Jahr ein Volumen von fast 400 Milliarden Euro. Das waren zweieinhalb Prozent mehr als 2016. Weltweit größter Waffenhändler bleiben die USA.

    Trumps Stabschef wird nicht Nachfolger von Kelly

    Der Favorit für die Nachfolge von John Kelly als Stabschef im Weißen Haus, Nick Ayers, hat Präsident Donald Trump einen Korb gegeben. Ayers teilte auf Twitter mit, er werde das Weiße Haus verlassen. Der 36 Jahre alte bisherige Stabschef von Vizepräsident Mike Pence hatte als aussichtsreichster Kandidat für die Kelly-Nachfolge gegolten. Kelly wird zum Ende des Jahres ausscheiden, hatte Trump am Samstag bekanntgegeben.

    Neuseeland entschuldigt sich für Tod von Rucksacktouristin

    Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hat sich bei den Eltern einer vermutlich ermordeten britischen Rucksack-Touristin entschuldigt. Nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters wandte sich die Regierungschefin an die Familie des 22 Jahre alten Opfers. Ardern sagte, sie sei verletzt und beschämt, dass dies in ihrem Land passiert sei. Der Verdacht richtet sich gegen einen 26 Jahre alten Mann, der nun in Untersuchungshaft sitzt.

    Polizei schreitet mit Großaufgebot bei Clan-Hochzeit ein

    Hunderte Polizisten haben auf Verdacht die Gäste einer Hochzeit zweier Familienclans kontrolliert. Bei ihrem Einsatz in Mülheim an der Ruhr verhafteten die Beamten unter anderem eine 38-jährige Person. Eine Polizeisprecherin sagte, es sei nicht unüblich, dass bei Hochzeiten plötzlich geschossen werde. Man müsse die Bevölkerung schützen. Statt mit den libanesisch-stämmigen Familienclans zu feiern, mussten drei der rund 1000 erwarteten Gäste mit auf die Wache.

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