09:56 19 März 2019
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    Solotoi-Brücke in WladiwostokUferpromenade am Amur in Chabarowsk

    Putin lässt Fernost-Hauptstadt nach Süden verlegen

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    Nach gut 18 Jahren soll Chabarowsk aufhören, Hauptstadt von Russisch-Fernost zu sein. Die Anregung, die regionalen Repräsentanzen der zentralen Behörden in die fast 650 km südlich gelegene Pazifik-Metropole Wladiwostok zu verlegen, wird seit zwei Monaten diskutiert. Nun hat Staatschef Wladimir Putin seinen Segen gegeben.

    Präsident Wladimir Putin hat der Verlegung der Hauptstadt des Föderationskreises Ferner Osten von Chabarowsk nach Wladiwostok zugestimmt, wie sein Pressesprecher Dmitri Peskow am Montag mitteilte. Die Entscheidung sei bereits am Freitag gefallen. Der genaue Termin für den Umzug steht noch nicht fest.

    Putin auf seinem Zwei-Tage-Urlaub in Sibirien. Verteidigungschef Sergej Schoigu und FSB-Chef Alexander Bortnikow leisteten ihm Gesellschaft.
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    Primorje-Gouverneur Oleg Koschemjako hatte bereits im Oktober Wladiwostok als neue Fernost-Hauptstadt vorgeschlagen. Seinen Vorstoß begründete er unter anderem damit, dass die Stadt an der Pazifik-Küste seit 2015 Austragungsort des alljährlichen Östlichen Wirtschaftsforums sei, an dem Staats- und Regierungschefs teilnehmen.

    Chabarowsk ist seit 2000 Hauptstadt des Föderationskreises Fernost, der mit fast sieben Millionen Quadratkilometern flächenmäßig größer als jeder der sieben übrigen russischen Föderationskreise ist. In Chabarowsk residiert der Bevollmächtigte Vertreter des russischen Präsidenten, haben föderale Behörden ihre Vertretungen.

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    Föderationskreis, Kreml, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Ferner Osten, Wladiwostok, Chabarowsk, Russland