19:28 14 November 2019
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    Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (Archiv)

    Untersuchungsausschuss gegen von der Leyen von Opposition in die Wege geleitet

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    Die Schaffung eines entsprechenden Gremiums wurde am Mittwoch von den Obleuten von Grünen, FDP und Linke vereinbart, wie das Nachrichtenportal Focus.de berichtet.

    Der Ausschuss soll den Einsatz externer Berater im Wehrressort unter von der Leyen ermitteln. Die Beamten des Ministeriums werden einer zu großen Nähe zu externen Fachleuten beschuldigt.

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    Die Berateraffäre wurde im August ausgelöst, nachdem der Bundesrechnungshof einen Bericht publiziert hatte, der die Effizienz der Miteinbeziehung von externen Beratern in Frage stellte.

    Dem Bericht zufolge hatte das Ministerium Aufträge für externe Unternehmensberater für das neu eingerichtete Cyber-Kommando regelwidrig vergeben. Es handelte sich dabei um mindestens 200 Millionen Euro für den externen Sachverstand in den Jahren 2015 und 2016, so das Portal.

    Insgesamt soll die Behörde laut eigenen Angaben zusätzlich 343 Millionen Euro für externe Leistungen gefordert haben. Zehn Prozent davon machten sogenannte „beratende Leistungen” aus.

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    Tags:
    Untersuchungsausschuss, Ursula von der Leyen, Deutschland