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20:57 18 August 2019
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    Bundesaußenminister Heiko Maas

    Neue Russland-Sanktionen könnten Gespräche zu Asowschem Meer erschweren – Heiko Maas

    © REUTERS / Pool/ Salvatore Di Nolfi
    Politik
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    Laut Bundesaußenminister Heiko Maas könnten zusätzliche Sanktionen gegen die Russische Föderation im Zusammenhang mit dem Vorfall in der Meerenge von Kertsch die Verhandlungen über die Deeskalation der Situation im Asowschen Meer erschweren.

    “Ich gehe davon aus, dass die Russland-Sanktionen der Europäischen Union jetzt verlängert werden. […] Das ist im Übrigen dann jetzt auch schon ein Zeichen.“, sagte Maas in einem Interview mit dem Radiosender Deutschlandfunk.

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    Zudem äußerte er diesbezüglich, dass alle „zur Deeskalation der Situation beitragen müssen“. Deutschland tue dies und führe gemeinsam mit seinen französischen Partnern Gespräche mit Russland und der Ukraine.

     „Dass gesprochen wird, ist noch gut, aber ich würde diese Gespräche ungern damit belasten, dass jetzt neue zusätzliche Sanktionen beschlossen werden. Wir werden irgendwann einen Strich darunter machen müssen und sehen, wie sich die Dinge entwickelt haben“, so Maas.

    Der Außenminister verwies darauf, dass Deutschland die Befreiung der ukrainischen Seeleute und eine dauerhafte und freie Durchfahrt durch die Straße von Kertsch befürworte.

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    Am 25. November hatten drei Schiffe der ukrainischen Marine die Grenze Russlands verletzt, sind in das damals zeitweilig geschlossene Territorialgewässer Russlands gefahren und bewegten sich aus dem Schwarzen Meer in Richtung Straße von Kertsch.

    Ukrainische Schiffe nahe der Krim
    © Foto : von einem Augenzeugen zur Verfügung gestellt

    Sie hatten gefährlich manövriert und die gesetzlichen Forderungen der russischen Behörden nicht befolgt. Die Schiffe mit 22 Seeleuten und zwei Geheimdienstlern an Bord wurden aufgebracht, drei von den Besatzungsmitgliedern hatten Verletzungen abbekommen. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht und haben medizinische Hilfe bekommen.

    Gegen die Festgenommenen ist ein Strafverfahren wegen rechtswidriger Überquerung der russischen Staatsgrenze eingeleitet worden.

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    Russland-Sanktionen, Sanktionspolitik, Ukraine-Krise, EU, Ukraine, Russland, Sanktionen, Russland-Sanktionen, Russland, Außenministerium Deutschlands, Das Auswärtige Amt Deutschlands, Deutschlandfunk, Heiko Maas, EU, EU-Länder, Deutschland, Frankreich, Russland, Ukraine