12:02 22 November 2019
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    Sicherheitskräfte von Kosovo (Archiv)

    „Ernster Schlag für Balkanregion” – Serbischer Botschafter über neue Kosovo-Armee

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    Politik
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    Der Aufbau der Kosovo-Armee bringt die Stabilität und Sicherheit der ganzen Balkanregion in Gefahr. Das erklärte der serbische Botschafter in Russland Slavenko Terzic gegenüber Sputnik.

    Das Parlament im Kosovo hat am Freitag ein Gesetzespaket zur Umwandlung der Kosovo-Sicherheitskräfte (KSF) in eine reguläre Armee gebilligt. Somit soll die Truppenstärke von derzeit 2500 Mann auf 5000 Mann verdoppelt werden.

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    Politisch und moralisch gesehen sei diese Entscheidung eine „Absurdität”. Die militärische Stärkung  der selbsternannten Republik könnte „Chaos” auslösen, sagte Terzic.

    „Das ist ein sehr ernster und gefährlicher Schlag für die Stabilität und Sicherheit nicht nur Serbiens, sondern der ganzen Balkanregion”, betonte er. Die Armee des Kosovo sei eine Art Fortsatz der „separatistischen Terrororganisation“ — der sogenannten Kosovo-Befreiungsarmee, die für ethnische Säuberungen sowie Waffen- und sonstige kriminelle Geschäfte in Serbien bekannt sei.

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    Die Schaffung der Kosovo-Armee stehe in Verbindung mit dem Projekt „Großalbanien” und fördere radikalen Islamismus im Süden Serbiens. Den Behörden in Belgrad sei bekannt, dass rund 300 Kosovo-Soldaten früher im Nahen Osten gekämpft haben.

    Die neue Armee des Kosovo sollte durch die Nato-geführte internationale Schutztruppe KFOR entwaffnet und aufgelöst werden, so der Botschafter abschließend.

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    Zuvor hatte bereits Nato-Chef Jens Stoltenberg auf den geplanten Aufbau der Kosovo-Armee reagiert. Via Twitter erklärte er, er bedauere, dass diese Entscheidung ohne  Berücksichtigung der Kritik vonseiten der Allianz getroffen worden sei.

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    Tags:
    Kritik, Armee, NATO, Jens Stoltenberg, Kosovo, Serbien